Über mich

Schreiben heißt für mich nicht nur, den Moment einzufangen, festzuhalten wie auf einem Gemälde, das uns in eine Stimmung versetzt.

Schreiben ist noch mehr. Es ist die Verbindung von Gefühl und Verstand, Fantasie und Realität, subjektiver Wahrnehmung und Objektivität. Was ist unser Leben anderes als eine Anreihung von Momenten? Doch wir nehmen sie unterschiedlich wahr; ein und dieselbe Situation wird von verschiedenen Menschen verschieden erfahren und verschieden wiedergegeben. Schreiben ist eine Sichtweise von vielen. Ein gutes Buch lädt den Leser ein, in eine andere Rolle zu schlüpfen, mit anderen Augen zu sehen, neue Wege zu gehen. Ein gutes Gedicht kann auch mal etwas Neues in uns zum Schwingen bringen. Schreiben bindet Gegensätze und verbindet Menschen.

 

Kontakt

Kurze Biographie

1964 wurde ich in Mannheim geboren, bin glücklich verheiratet, von Beruf Sekretärin und nebenberuflich Autorin. Ich schreibe Gedichte sowie Kurzgeschichten und Romane (bei denen es spannend zu- und unter die Haut geht).

Dichten bedeutet für mich,

mein Innerstes nach außen zu kehren, aber auch das “Außen” nach innen zu lassen. Meine Gedichte und Geschichten wollen Emotionen wecken und zum Nachdenken anregen. Wichtig ist mir der Wortklang, das Auf-den-Punkt-kommen, und ich mag Wortspiele.

Was mich inspiriert:

Erfahrungen (von anderen und eigene), Sinneseindrücke, Musik, emotionale Erlebnisse, Kindheitserinnerungen, Träume (mit geschlossenen und offenen Augen)

Das möchte ich unbedingt “loswerden”

Das Leben ist viel zu kostbar, um es so schnell wie möglich hinter uns zu bringen. Der Umgang mit der Zeit ist ein aktuelles Thema – ein Gedicht zu lesen oder zu schreiben hat viel mit Achtsamkeit zu tun. Völlige Achtsamkeit entfaltet sich beim Erschaffen. Kreativität ist der Urimpuls des Daseins. Wer kreativ ist, löst sich von der Zeit. Und so manches “Zeitlose” hat schon Zeiten überdauert.

Veröffentlichungen

  • Gedicht “Sekundenglück”, Frankfurter Bibliothek – Jahrbuch für das neue Gedicht – Gedicht und Gesellschaft 2016, Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH
  • 3 Gedichte (“Das Frühlingslied”, “Drei Sekunden”, “Wie”) in 3 Ausgaben der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte, Ausgewählte Werke: XIII (2010), XV (2012) und XVII (2014), Realis Verlags GmbH, Gräfefing
  • Krimi “Mörderdämmerung”, 2009, Books on Demand, Norderstedt
  • Kurzgeschichte “Hildes Fall” in Zeitschrift “Kurzgeschichten” 7/2008, Verlag Kurzgeschichten, Offenburg

Aphorismen und Gedichte, die mir gefallen

“Unser Leben ist das, was unsere Gedanken daraus machen.”
(Marc Aurel)

“Der Mensch ist, was er denkt. Was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an.” (Christian Friedrich Hebbel)

“Eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
Nicht das Maß der Zeit entscheidet, sondern das Maß des Glücks.”
(Theodor Fontane)

“Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,
Unglück oft durch die Vernachlässigung kleiner Dinge.”
(Wilhelm Busch)

“Wir sollten von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten,
bis uns unsere Seelen wieder eingeholt haben.”
(Indianische Weisheit)

Ein kleines Lied
“Wie geht’s nur an, dass man so lieb es haben kann? Was liegt darin? Erzähle!
Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang und eine ganze Seele.”
(Marie von Ebner-Eschenbach)

“Das ist eben die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit,
dass sie im Augenblick das Nichts zu Allem macht.”
(Goethe)

“In der Musik des Gesprächs dient die Aufmerksamkeit als Begleitung.”
(Joseph Joubert)